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Schaffung eines Mehrfunktionalsportfeldes

Schaffung eines Mehrfunktionalsportfeldes

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Börger

Die Gemeinde Börger beabsichtigt an der Ringstraße / Bauerntannen in Börger für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, Senioren und Menschen mit Behinderung ein Mehrfunktionalsportfeld inkl. weiterer Begegnungsmöglichkeiten zu errichten.

Idee ist, dass den Rahmen ein Soccercourt bildet, inner- und außerhalb des Feldes aber auch andere Sportarten wie z. B. Handball, Boule etc. ausgeübt werden können. Im Umfeld des Platzes soll es ebenso Begegnungsmöglichkeiten für kleinere Gruppen geben. Das Feld soll für alle Bürger zugänglich sein. Innerhalb der Gemeinde Börger sind keine Bouleplätze vorhanden.

Ursprünglich befand sich an der Ringstraße ein Bolzplatz. Dieser musste allerdings 2019/2020 für den Neubau des Kindergartens weichen bzw. verkleinert werde. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist die Idee aus der Dorfgemeinschaft heraus entstanden, in unmittelbarer Nähe ein alternatives Freizeitangebot zu errichten.

Der Standort liegt zentral und ist gut gewählt. Es finden sich Kindergärten, Schulen, die Sporthalle und das Freibad in der direkten Nachbarschaft.

Ein wichtiges Ziel der Maßnahme ist es, die sportliche Betätigung gerade bei Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde nach der Corona-Pandemie wieder aufleben zu lassen. Es soll niederschwellig eine Begeisterung für Bewegung geweckt und Folgen der Pandemie wie Übergewicht etc. entgegengewirkt werden. Dazu wurde der Sportverein Eintracht Börger gewonnen, der zukünftig hier Angebote für Jugendliche und Senioren anbieten möchte.

Innerhalb der Gemeinde befinden sich eine Caritas-Werkstatt als Reha-Einrichtung mit der Aufgabe, Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen und der St. Josef Stift, die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen, mit dem Ziel, die Selbstständigkeit der Betroffenen zu stärken und zu erhalten anbieten.

Das Projekt hat noch eine weitere Zielsetzung. In der Samtgemeinde Sögel inkl. der Gemeinde Börger sind viele Mitbürger mit Migrationshintergrund ansässig und weitere sind zu erwarten; darunter auch viele junge Menschen. Die neue Sportstätte soll ein Ort der Begegnung sein, um die Integrationsbemühungen der Gemeinde / der Dorfgemeinschaft sowie die Willkommenskultur zu unterstützen. Auch deshalb sollen auf dem Sportfeld viele unterschiedliche Aktivitäten und Sportarten möglich sein.

Zudem soll die „typisch emsländische Dorfmentalität“ in Börger erhalten werden. Je größer der Ort wird, desto unbekannter werden die Menschen, die dort leben. Wenn es Treffpunkte wie das Sportfeld gibt, an dem Menschen aus verschiedenen Altersgruppen sich begegnen, steigt der Bekanntheitsgrad der Menschen untereinander. Dies lässt ein Dorf weiter zusammenwachsen.

Ergänzt werden der Soccerplatz und das Boulefeld durch einen Kletterturm für Kinder und Jugendliche, um das Angebot vor Ort abzurunden.

An dem Standort des neuen Soccerfeldes befand sich vor dem Bau des Kindergartens wie oben bereits erwähnt, ein alter Sportplatz. Hier wurden Turniere wie das Cliquenturnier aller Börgeraner Cliquen jährlich ausgerichtet. Dieses Turnier musste auf eine andere weniger optimale Rasenfläche im Ort ausweichen. Dieses soll nach Fertigstellung des Projektes hierher zurückkehren.

Das Umfeld des neuen Platzes soll mithilfe von Sitzmöglichkeiten und Begrünung ein Ort der Begegnung für Jung und Alt sein. Neben der sportlichen Betätigung, soll gerade Senioren der Zugang nicht verwehrt werden. Deshalb sollen barrierefreie Zugangs- und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden.

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Erweiterung und Umbau Friedhofskapelle

Erweiterung und Umbau Friedhofskapelle

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Esterwegen

Der Friedhof mit der Friedhofskapelle Esterwegen an der Waldstraße wurde vor fast 50 Jahren, 1974 in Betrieb genommen.

Die Samtgemeinde Nordhümmling ist für das Friedhofswesen als kostenrechnende Einrichtung zuständig und betreibt neben einem Friedhof in Surwold-Börgermoor den Friedhof in Esterwegen. Die umgesetzten Maßnahmen dienten der würdevollen Aufwertung und einer pietätvollen Umgebung und Atmosphäre für die Trauergäste.

Die Innenwände waren sehr dunkel gehalten. Verbunden mit den in die Jahre gekommenen Beleuchtung, wurde die Kapelle von der Bevölkerung und den Kirchengemeinden als zu dunkel wahrgenommen. Auch bestanden Defizite in der Akustik bspw. durch den lauten Fußboden. Bei sehr großen Trauerfeiern, reichte der Platz in der Kapelle nicht aus. Aus diesem Grund musste vor dem Haupteingang gewartet werden. Bei Sonne oder Regen kann das sehr unangenehm und belastend sein, gerade für die älterwerdende Bevölkerung. Auch fehlte ein behindertengerechtes WC. Die Sanitäranlagen wurden in diesem Rahmen insgesamt modernisiert werden. Sie können nur von außen betreten werden und sind täglich geöffnet.

Der Friedhof, wie auch die Friedhofskapelle sind elementare Bestandteile des Dorfes und werden dabei regelmäßig von Einheimischen aber auch Gästen wie Pilgern besucht.

Folgende Maßnahmen erfolgten zur funktionalen, gestalterischen und zeitgemäßen Aufwertung der Friedhofskapelle in Esterwegen:

  • Neubau der Eingangsüberdachung für ca. 50 Personen mit Satteldach
  • Erneuerung der Eingangstür, Bedienung über eine Taste
  • Einbau neuer Fenster im Frontbereich und Neugestaltung der Wand- und Decken-elemente zur besseren Belichtung
  • Erneuerung der Beleuchtung (LED) und der Heizkörper
  • Modernisierung der Sanitärnlagen, Schaffung eines behindertengerechten WC
  • Installation einer Akustikdecke
  • Erneuerung des Fußbodens
  • Ablaufänderung bei Trauerfeiern

Über den Friedhof führt das erste Leuchtturmprojekt der Region Hümmling, der Hümmlinger Pilgerweg als fester Bestandteil des Freizeitangebotes in der Region. Er wurde 2008 eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit bei Einheimischen und Gästen. Die gegenüber der Kapelle liegende Mariengrotte ist dabei für die Pilger eine wichtige Station. Sie profitieren  insbesondere von der Modernisierung der Sanitäranlagen und der Überdachung.

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Erweiterung der Dorfgemeinschaftsanlage

Erweiterung der Dorfgemeinschaftsanlage

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Werlte-Wieste

Geprägt wird die Dorfgemeinschaft in Wieste durch ein reges Vereinsleben mit vielen Veranstaltungen, die jeweils von den Vorständen oder einzelnen Gruppen ehrenamtlich vorbereitet werden. Die Durchführung der Veranstaltungen oder Treffen der Dorfgemeinschaft sowie die Vor- und Nachbereitungen finden in der alten Schule an der Wiester Straße statt. Fast jeder Wiester ist Teil bzw. Mitglied eines Vereines und bringt sich so in das Dorfleben ein. Das vielfältige gesellschaftliche Leben in Wieste wird maßgeblich von folgenden Gruppen und Vereinen getragen:

  • Schützenverein
  • Sportverein, Alte Herren Wieste
  • Katholische Landjugend (KLJB)
  • Kirchenchor
  • Nikolausverein
  • Dorfverein

Die Gesamtanlage „Alte Schule“ umfasst das zu Anfang der 50er Jahre gebaute alte Schulgebäude mit dem dazugehörigen Toilettenhäuschen. Ebenso werden die Freiflächen vor und hinter dem Schulgebäude mit dem angrenzenden Sport- und Spielplatz vielfältig genutzt. Entstanden ist die Dorfgemeinschaftsanlage rund um die im Jahr 1972 geschlossene Schule.

Wesentliche Bestandteile der Anlage sind der Versammlungs- und Veranstaltungsraum im Erdgeschoss der ehemaligen Schule, ein kleinerer Raum im Dachgeschoss sowie ein Nebengebäude, dass ursprünglich als Toilettengebäude für die Schule genutzt wurde. Dieser Standort hat sich nach und nach zum „Dorfzentrum Alte Schule“ entwickelt.

Diese Örtlichkeit bildet den kulturellen und sozialen Treffpunkt für die Wiester Dorfgemeinschaft. Im Ort selbst hat das Dorfzentrum eine strategisch wichtige Position. Es liegt an der Wegeverbindung von Erinnerungsstätte, Kirche und Friedhof und wird so als Ausgangspunkt von Spaziergängen und weiteren Aktivitäten der Dorfbewohner genutzt. Weiterhin liegt es an ausgewiesenen Radrouten.

Die Nutzung der ehemaligen Schule durch die verschiedenen örtlichen Vereine und Gruppen ist sehr intensiv, sodass die vorhandenen Räumlichkeiten regelmäßig nicht ausreichen, um alle Bedarfe zu decken.

Die örtlichen Vereine sanierten aus diesem Grund das Nebengebäude grundlegend, um dort einen zusätzlichen Gruppenraum einzurichten. Durch die Erweiterung der Dorfgemeinschaftsanlage erfolgte eine Entzerrung der Raumbelegung in der alten Schule. Bisher mussten immer wieder einzelne Veranstaltungen abgesagt oder in Privaträume verlegt werden. Zukünftig sind vermehrt Parallelnutzungen möglich.

Darüber hinaus wurde ein neuer großer Freisitz / Überdachung am Nebengebäude geschaffen, um auch im Außenbereich witterungsunabhängig Vereinsaktivitäten zu ermöglichen. Mit der Errichtung dieser Überdachung wurde auch die befestigte und graue Fläche gestalterisch aufgewertet. Neue Tische und Bänke laden nun zum Verweilen ein.

Im ehemaligen Toilettengebäude sind neue Fenster und Türen eingebaut worden; außerdem wurde das Gebäude gedämmt. Neben neuen Sanitäranlagen wurden so ein Gruppenraum sowie Lagermöglichkeiten für verschiedene Nutzergruppen eingerichtet. Die WCs sind nun auch von außen zugänglich und stehen damit auch den Nutzern der Außenanlagen, des benachbarten Spielplatzes und vorbeikommenden Radgruppen zur Verfügung.

Eine behindertengerechte Toilettenanlage befindet sich bereits in der alten Schule. Das Nebengebäude wurde barrierefrei hergerichtet.

Die Dorfgemeinschaft hat sich zum Gelingen des Projektes mit vielen Eigenleistungen eingebracht. Dies zeigt das große Engagement der Dorfbewohner, um das Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Nutzer der Anlage sind unter anderem der Schützenverein, verschiedene Gruppen des Sportvereins (Frauensport, Kindertanz, Mädchentanz, Betreuer), die Landjugend, der Dorfverein (z. B. für Seniorennachmittage), der Kirchenchor und der Nikolausverein. Von diesen Gruppen werden nicht nur die Räume in der Schule, sondern auch der Außenbereich oft und gerne genutzt. Hier finden bspw. Grillabende der Vereine, Ferienpassaktionen, sonstige Themenabende und Konzerte statt.

Insbesondere durch die Möglichkeit der parallelen Nutzung der Dorfgemeinschaftsanlage und durch die unterschiedlichen Altersstrukturen der Nutzergruppen werden generationsübergreifende Kontakte ermöglicht und gestärkt. Über die bereits genannten Gruppen hinaus steht die Dorfgemeinschaftsanlage auch allen weiteren Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen und Organisationen zur Pflege und Stärkung generationsoffener Kontakte und altersgerechter Angebote zur Verfügung.

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Wagenremise, Heimatverein

Errichtung einer Wagenremise, Heimatverein

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Esterwegen

Im Jahre 1984 wurde der Heimat Esterwegen e. V. gegründet und zählt seit Gründung ca. 190 Mitglieder. Ein Großteil dieser Mitglieder sind Esterweger, doch es gibt auch Mitglieder, die sich von weit her für den Heimatverein Esterwegen einsetzen, da Esterwegen ihr Herkunftsort ist oder eine langjährige (private oder geschäftliche) Bindung zwischen Verein und Persönlichkeit besteht, die sie u.a. auf diese Art pflegen wollen. Der Verein hat sich in den letzten 30 Jahren seines Bestehens zum Ziel gesetzt, Besonderheiten und Traditionen des Dorfes zu pflegen und zu fördern, zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Schon früh hatte der Heimatverein den Wunsch, ein eigenes Heimathaus zu errichten. Im Mai 2000 wurde dieses Haus am Dorfplatz eingeweiht. Es folgte 2003 der Bau eines Backhauses. In unmittelbarer Nähe des Heimathauses wurde mit tatkräftiger Mitwirkung der Mitglieder des Vereins 2014 das Heimatmuseum Esterwegen errichtet (gefördert über LEADER 2007-2013). Endlich konnte ein Teil, der in den vergangenen Jahren gesammelten alten Werkzeuge und Geräte einem breiten Publikum präsentiert werden. Auch das Freigelände wird teilweise für die Ausstellung von Geräten, die vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt wurden, genutzt.

Das Heimat-Museum Esterwegen zeigt zwei Dauerausstellungen. In der ersten Dauerausstellung „Esterwegen – Insel im Moor“ wird die Ortsgeschichte Esterwegens vom 13. Jahrhundert bis heute aufgezeigt. Die Kirchen-, die Schul-, die Wirtschafts- und die Gemeindegeschichte wird in moderner Form präsentiert.

Der zweite Teil der Dauerausstellung „Kinner helpet mit – Kinder helfen mit“ beschäftigt sich mit der Kinderarbeit in der Land- und Hauswirtschaft auf dem Hümmling. Im 20. Jahrhundert war die Mitarbeit der Kinder auf den Hofstellen notwendig, um den Unterhalt der Familie zu sichern.

Das Museum zeigt, die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kinder und Jugendlichen im 20. Jahrhundert, in 7 Themeninsel auf. Die Haupttexte sind in plattdeutscher Sprache abgefasst, eine hochdeutsche Übersetzung wird angeboten. Geöffnet ist das Museum regelmäßig jeden Sonntag von April – Oktober in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr.

Da der Heimatverein über viele weitere interessante Maschinen und Gerätschaften verfügt, die bislang der Öffentlichkeit verborgen waren, plante der Verein seine Ausstellungsfläche und das Ausstellungsangebot zu erweitern, um damit die Gesamtanlage am Dorfplatz thematisch sinnvoll abzurunden. Vor allem in der Landwirtschaft eingesetzte Gerätschaften sollten hier eine neue Heimat finden.

Das Gesamtprojekt dient dem Erhalt des Kulturgutes und des Brauchtums in der Gemeinde und der Region und stellt so ein bedeutendes und wichtiges Projekt dar.

Ein Teilprojekt und damit auch Hauptmaßnahme war der Bau einer Wagenremise zwischen dem Heimathaus und dem Heimatmuseum, die sich an die umgebende Bebauung anpasst. Hier befinden sich nun größere Maschinen (u. a. Mahlmühlen, Dreschmaschinen, Rübenhäcksler, Korn- oder Kartoffelweiher, Häckselmaschinen). Alle Maschinen etc. sind entsprechend beschildert.

Eine Zuwegung wurde geschaffen und an die bestehende angebunden. Die Remise ist durch Tore  verschließbar, um die Objekte vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Ein Einblick wird jedoch durch Fenster jederzeit ermöglicht.

In einem weiteren Teilprojekt war geplant, das Areal um eine kleine gebrauchte Moorlok zu erweitern, die beim Abtransport des Torfes zum Einsatz kam. Diese steht jetzt vor dem Heimathaus. Durch eine Lok wird das Angebot vor Ort deutlich aufgewertet und um eine weitere Besonderheit ergänzt.

Abgerundet werden die geannten Teilprojekte durch eine Beschilderung der Geräte und der Einsatzbereiche.

Diese Teilprojekte ergänzen idealerweise die bereits bestehenden Angebote des Heimatvereins und sorgen so für nachhaltige Synergieeffekte. Die Angebote erhalten so noch größeren Zuspruch. Gleichzeitig werden auch diese Angebote mit dem in direkter Nachbarschaft vorhandenen Tourist-Informationszentrum mit seinen unterschiedlichen Angeboten und Veranstaltungen vernetzt.

Insgesamt führen diese Projekte zu einer weiteren Attraktivität des Angebotes, sodass sich der Heimatverein davon weitere Besuchergruppen und Aufmerksamkeit verspricht.

Es grenzt sich vom vorhandenen Ausstellungsgebäude mit seinem Charakter als Museum mit kleineren Gegenständen ab, da in der Remise die größeren, hauptsächlich landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Eingebunden werden sollen die neuen Angebote des Heimatvereins in die bestehenden, wie die seit dem Jahr 2000 stattfindenden Veranstaltung „Esterwegen – Einst und Heute“. Hierbei handelt es sich um ein Angebot für Gruppen, mit dem Heimatverein einen angenehm interessanten Nachmittag zu verbringen. In gemütlicher Atmosphäre erwartet die Gäste bei Kaffee und Kuchen ein Programm mit Musik und Tanzvorführungen. Die Umsetzung solcher Termine erfolgt in enger Abstimmung mit der Tourist-Information. Darüber hinaus erfährt man in diesem Rahmen auch auf humorvolle Weise viel über den Ort, seine vielfältigen Naturräume und liebenswerten Menschen, die hier leben.

Weiterhin finden plattdeutsche Führungen im Heimatmuseum zum Thema „Esterwegen – Insel im Moor“ und „Kinner helpet mit – Kinder helfen mit“ über das ganze Jahr mit telefonischer Voranmeldung, die dann in Verbindung mit der neuen Wagenremise und der Moorlok erweitert werden können.

Verbinden lässt sich ein Besuch der Angebote des Heimatvereins mit einem Besuch der Gedenkstätte Esterwegen, welche in ca. 2km Entfernung erreichbar ist. Weitere Informationen sind über die Internetseite der Gedenkstätte zu erhalten.

Wagenremisen sind in der Region Hümmling früher und auch noch heute vielerorts zu finden und dienen teilweise noch immer der reinen Unterstellung von Geräten und Maschinen.

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Begegnungsplatz

Begegnungsplatz

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Surwold, Börgerwald

Im Ortsteil Börgerwald der Gemeinde Surwold befindet sich eine Grundschule mit einem Vorplatz. Der Platz wurde im Rahmen dieses Projektes zum Begegnungsplatz umgebaut. Er ist nun zentraler Bestandteil des Ortsteils Börgerwald. Er wurde funktional und gestalterisch aufgewertet, um der Dorfgemeinschaft ein besonderes Freizeitangebot in zentraler Lage zu bieten. Dabei sollen auch Gäste wie Radfahrer, Wanderer oder Besucher des Erholungsgebietes „Surwolds Wald“ angesprochen werden. Insbesondere Radwege führen am Gelände entlang.

Das Gelände ist jederzeit öffentlich zugänglich. Während der Schulzeiten wird der Platz auch als Schulhof genutzt. Neben der Schule und einer öffentlichen katholischen Bücherei, die ehrenamtlich geführt wird, befinden sich in direkter Nachbarschaft die Sporthalle und der Sportplatz. Auch der vorhandene Volleyballplatz ist im Sommer fester Bestandteil für sportliche Aktivitäten. An Wochenenden wird das Gelände als Parkplatz für Besucher der Sporthalle oder des Sportplatzes genutzt.

Die spezielle Lage des Gebäudes, in dem die Grundschule und die Bücherei untergebracht sind und des zukünftigen Begegnungsplatzes auf dem Hügel an den Serpentinen sind ortsbildprägend. Hier genießt der Platz ein Alleinstellungsmerkmal.

Das Gelände und die vorhandene Pflasterung waren sehr uneben. Die Bücherei war nur über Treppen zu erreichen. Damit war der Zugang aller Flächen für Personen mit Einschränkungen sehr schlecht oder nicht möglich.

Ganz Börgerwald identifiziert sich mit dem Gelände „up den Höchte“. Bei Veranstaltungen im Ort wird der Platz von der Bevölkerung sehr gut angenommen, da er zentral liegt und von allen Seiten erreichbar ist.

Das Gelände „up den Höchte“ wurde zu einem barrierefreien Begegnungsplatz entwickelt. Er bleibt öffentlich zugänglich. Es befinden sich hier bereits Spielgeräte und Sitzgelegenheiten, die insbesondere außerhalb der Schulzeit genutzt werden. Dazu gehört eine Sitzecke für z. B. ein Picknick oder einer Pause bei einer Radtour. Hier wurde aufgrund der direkten Anbindung an den Radweg ein Rastplatz für den Radtourismus eingerichtet. Die Sitzecke als Treffpunkt ist im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion entstanden und wird bereits jetzt schon gut angenommen.

Mit der Schaffung eines barrierefreien Zugangs kann  die Nachfrage weiter gesteigert und auch ein wichtiger Beitrag zur Integration aller Generationen geleistet werden. Jung und Alt, Personen mit Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren oder Mitbürger im Rollstuhl können sich dort zum Stöbern und Schmökern treffen. Neue Sitzgelegenheiten sollen dazu anregen, bspw. draußen ein Buch aus der Bücherei zu lesen, unter den Eichen zu verweilen oder Bekannte und Freunde zu treffen. Beete in der Nähe der Sitzgelegenheiten sollen optisch die Aufenthaltsqualität verbessern. Auch an der alten Eiche sind neue Sitzmöglichkeiten (Rundbank) vorgesehen. Geplant sind ehrenamtlich organisierte Lesetage.

Die vorhandenen alten Fahrradständer wurden durch moderne ersetzt. Auch die grauen Pflasterplatten wurden durch neues dorftypisches Pflaster ausgetauscht, die Parkplatzfläche entsprechend markiert.

Durch die Verlegung eines geschwungenen Fußweges von oben kommend von der Börgerstraße zum unteren Bereich des Geländes wurde die gesamte Anlage optisch und gestalterisch aufgewertet. Die neuen Wege wurden mit gerumpelten dorftypischen Pflastersteinen hergestellt.

Ein Hinweisschild wird über die Geschichte der Gemeinde Surwold, die Lage des Begegnungsplatzes „up den Höchte“ und den Rastplatz für Radfahrer informieren. Das Schild entstand in Kooperation mit der Bücherei, dem Heimat- und dem Sportverein.

Die Flächen um die alten Eichen und die Linden und ein Teil der ehemals asphaltierten Flächen wurden entsiegelt (ca. 190m²). Durch eine Absenkung des Platzes wurde die Bücherei barrierefrei zugänglich.

Auch in Zeiten sozialer Netzwerke kommen regelmäßig an den Öffnungstagen (Dienstag von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr und Donnerstag von 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr) zahlreiche Besucher, die mobil genug sind, über die Treppen in die Bücherei zu gelangen.

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Angebotserweiterung und Umfeldgestaltung, Tennisverein

Angebotserweiterung und Umfeldgestaltung, Tennisverein

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Sögel

Der Tennisverein Rot-Gold Sögel von 1926 e.V. hat seinen Sitz im Rothenbacher Weg, nördlich des Ortskerns (erreichbar von der Sigiltrastraße). Er verfügt über 7 Ascheplätze auf einer parkähnlichen Anlage mit Lagerhütte, Unterstellmöglichkeiten und Clubhaus sowie einigen Bouleplätzen. Ganz in der Nähe befinden sich das Freibad, das Clubhaus von Sigiltra Sögel mit Sportstadion, weiteren Trainingsplätzen des Fußballvereins, ein Mehrgenerationenspielplatz und ein Skaterplatz.

Mit diesem Vorhaben sind Synergieeffekte mit diesen benachbarten Angeboten verbunden.

Der Verein hat über 300 Mitglieder. Hiervon nutzen rund 85 Kinder und Jugendliche das organisierte Training bei einem fest eingestellten Trainer. Weitere 50 Mitglieder nehmen am Trainingsangebot des Vereins teil. Das Vereinstraining von Kindern- und Erwachsenen läuft von montags bis freitags von 14-21 Uhr durchgehend. Der Zulauf an Mitgliedern ist aufgrund des neuen Trainers sehr hoch.

5 Erwachsenen- und 10 Jugendmannschaften nehmen am Punktspielbetrieb teil, so dass an den Wochenenden die Anlage sehr gut genutzt wird.

Die vorhandene Lagerhütte kam aus den 80er Jahren, war baufällig und entsprach nicht mehr den Anforderungen und musste ersetzt werden. Die Planung sah den Neubau einer zweigeteilten Holzhütte vor. In einem Raum lagert der Jugendtrainer Bälle und Trainingsmaterial sowie Tennisschläger. In dem anderen Teil lagert der Verein die Platzausstattung wie Netze, Linien, Abziehmatten, Kleinfeldnetze und Low-T-Ball-Anlagen.

Die Hütte hat vorne und seitlich ein Vordach, damit die Trainingskinder trocken ihre Utensilien lagern können und sich bei Regen auch unterstellen können.

Ein weiterer Baustein war der Bau einer Flutlichtanlage für die Tennisabteilung, die von erheblicher Bedeutung ist. Ab August kann nur noch bis 20 Uhr gespielt werden, ab September nur noch bis 19 Uhr, so dass diese potentiellen Stunden bislang nicht genutzt werden konnten.

Durch die Installation einer Flutlichtanlage wurde das Training bis in die Abendstunden gewährleistet und zudem in die dunkleren Monate April und Oktober verlängert.

In den heißen Sommermonaten erwartet der Tennisclub zudem, dass Kinder und Erwachsene auch in den späteren, kühleren Abendstunden die Möglichkeit zum Tennisspiel nutzen. Die Bedienung der Anlage erfolgt über eine App, so dass die Mitglieder über eine smarte Lösung unkompliziert die Anlage steuern können.

Die Tennisanlage wird neben Trainings- und Punktspielbetrieb auch für regionale und überregionale Turniere sowie für den Schulsport genutzt.

Die Boule-Abteilung, die ebenfalls dem Verein angeschlossen ist, hat rund 35 Seniorinnen- und Senioren, die 3 x wöchentlich auf 8 Plätzen ihrem Sport nachgehen und auch Punktspiele betreiben.

Sie spielen im Sommer wie im Winter bei jedem Wetter. Auch hier war eine Beleuchtung notwendig, die über 2 der 4 Tennis-Flutlichtmasten technisch problemlos erfolgt. Die Boule-Anlage des TC Sögel steht jedermann offen und kann wie die Tennisanlage von der örtlichen Tourist-Info, z. B. für die Nutzer des Ferienhausgebietes für den Fremdenverkehr genutzt werden.

Neben der Hütte wurde ein Bereich mit Rotbuchenhecke und Wildblumenwiese angepflanzt. Ergänzt wurde neben dem Bouleplatz eine weitere Hecke. Diese Aufwertung dient dabei der Verbesserung von Erholungsmöglichkeiten mit den umliegenden Flächen, da die Tennis- und Bouleanlage sehr idyllisch im Grünen liegt und zum Spazierengehen einlädt.

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Platzgestaltung zum Findling, Hüven

Platzgestaltung zum Findling

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Hüven

Im Jahr 2020 wurde auf der Ackerfläche eines Landwirtes in Hüven ein etwa 6 m x 4 m x 3 m großer Findling frei gelegt. Dabei handelt es sich um den viertgrößten Findling im Land Niedersachsen, der bisher entdeckt wurde. Die Gemeinde Hüven hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diesen Findling zu bergen und ihn im Dorf zu präsentieren. Im Rahmen eines Schwertransportes wurde im Dezember 2020 dieser 102,5 t schwere Koloss vom Acker geborgen und zum Schützenplatz in der Ortsmitte von Hüven transportiert.

Der neue Standort an der Straße „Am Schützenplatz“ wurde so gewählt, dass dieser Stein in Sichtachse von der Straße „Am Schützenplatz“ liegt. Vorplatz, Umfeld und die Zuwegung wurden im Rahmen der Umfeldgestaltung des Findlings gestalerisch aufgewertet. Hierbei wurden die starke Besucherfrequenz von Radfahrern, Besuchergruppen mit Bussen als auch kleineren Gruppen mit PKWs bedacht werden.

Die ehemalige graue Pflasterfläche vor dem Findling, die erhebliche Versackungen aufwiess, wurde aufgenommen und damit eine großflächige Entsiegelung erreicht. Ziel der Umfeldgestaltung war es, den Findling von allen Seiten, von seiner Größe als auch von seiner Beschaffenheit her zu erleben und wahrzunehmen. Dazu wurde um den Findling ein Rundweg konzipiert, zum Stein selbst wurde die Fläche mit ortstypischen Katzenköpfen (Kleine Findlingssteine) angepflastert.

Um die Anbindung von der zentralen Kreuzung in der Ortsmitte mit seinen Hauptstraßen sowie Fuß- und Radwegen zu optimieren, wurde der ansatzweise vorhandene Fuß- und Radweg an der Straße „Am Schützenplatz“ bis zum Findling verlängert. Am neuen Findlingsstandort findet sich nun eine Haltemöglichkeit für einen Bus, der dieses Ziel für Besuchergruppen anfährt. Weiterhin sind Parkplätze für Pkw eingerichtet worden. Von dem Busparkplatz führen vorne und hinten Fußwege zum Findling. An dem östlichen Fußweg sind Fahrradstandplätze vorhanden.

Um einen längeren Aufenthalt in Findlingsnähe zu gewährleisten, aber auch als Schutz für Radfahrer bei Schlechtwetterereignissen, ist seitlich vom Findling eine Schutzhütte mit Sitzmöglichkeiten aufgestellt worden. Diese ist von den Straßen gut einsehbar. Insgesamt wird die Anlage barrierefrei ohne Stufen gestaltet.

Da der große Findling dauerhaft Menschen anziehen wird und es sich bei diesem Standort um einen wichtigen innerörtlichen Platz handelt, wurde eine LED-Wand aufgestellt . Über diese LED-Wand erfährt der Nutzer neben allgemeinen Informationen auch Hintergrundinformationen zum Findling. Aber auch Videos u.a. von der Bergung des Kolosses werden eingespielt.

Um den Findling in der Örtlichkeit besser u.a. während den Wintermonaten in Szene zu setzen, wird er aus der Blickachse der Zuwegung angeleuchtet. Hierfür wurden zwei Bodenstrahler eingesetzt.

Ein wichtiger Aspekt stellte auch die Grüngestaltung im Rahmen der Umfeldaufwertung des Findlings dar. Der vorhandene Baumbestand wurde erhalten und durch eine Unterpflanzung aufgewertet. Die Hauptachse zum Findling wurde durch Geophyten unterstützend betont.

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Aufwertung Dorfladen in Klein Berßen

Aufwertung Dorfladen

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Klein Berßen

Der Dorfladen in Klein Berßen hat seinen Ursprung in den 1880iger Jahren und hat somit eine jahrzehntelange Tradition im Ort. Seit 2015 betreibt die Firma Kemper diesen zentral gelegenen Dorfladen in der Kirchstraße. An sieben Tagen in der Woche bietet das Geschäft ein umfangreiches Vollsortiment mit Waren des täglichen Bedarfs und sichert damit die Nahversorgung der 1.150 Einwohner der Gemeinde Klein Berßen. Der Dorfladen verfügt über einen Café-Bereich und bildet damit einen wichtigen sozialen Treffpunkt der Dorfgemeinschaft. Die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten sind die Dorfläden der benachbarten Orte Apeldorn, Stavern und Lähden, die nächstgelegenen Supermärkte befinden sich in Sögel und Haselünne in 9 bzw. 11 km Entfernung.

Das Ehepaar Voß als Eigentümer des Gebäudes hat den Bestand und das Angebot dauerhaft und nachhaltig vor Ort mit der Umsetzung dieses Projektes gesichert. Dazu waren Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen notwendig. Das Inventar sowie der gesamte Ladenbau stammten noch aus dem Jahr 1992 und wiesen erhebliche Mängel auf. Des Weiteren war eine energetische Effizienz insbesondere der Kühlanlagen nicht gegeben. Hier waren Neuanschaffungen dringend geraten. Dadurch lassen sich nun dauerhaft auch die Energiekosten reduzieren

Weitere Teilprojekte waren eine Modernisierung des Innenbereiches (Fußboden, Wandfließen, Malerarbeiten, Decke, Elektro) und der Einrichtung (Thekenanlage, Regale, Vitrinen und Backofenbereich).

Ziel der Maßnahmen war es, den Dorfladen nachhaltig energetisch, attraktiv und kundenorientiert aufzustellen, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten und langfristig die Nahversorgung der Bevölkerung in Klein Berßen sichern zu können. Der derzeitige Betreiber, die Firma Kemper, möchte langfristig mit dem Eigentümer zusammenarbeiten.

Der Naturpark Hümmling hat im Rahmen eines weiteren LEADER-Förderprojektes Qualitätswanderwege in der Region ausgewiesen. Einer davon führt auch nach Klein Berßen. Ebenfalls verlaufen bspw. die Hümmling-Rad-Route und die Geschichtsroute durch Klein Berßen, sodass auch Touristen von dieser Projektumsetzung profitieren.

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Luftsportverein Papenburg-Hümmling

Luftsportverein

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Papenburg-Hümmling

Der Luftsportverein Papenburg-Hümmling e.V. (LSV) wurde 1951/52 gegründet und besteht heute aus ca. 90 Mitgliedern im Alter zwischen 14 und 85 Jahren. Diese kommen aus vielen unterschiedlichen Orten (u. a. aus Börger, Esterwegen, Surwold, Sögel, Lorup und Lathen aus der Region Hümmling); weitere Mitglieder wohnen in den beteiligten LEADER-Regionen Fehngebiet und Region östlich der Ems (Roede).

Der Segelflugplatz, ein naturnaher Grünlandstreifen und Ausgangspunkt für den Luftsport, liegt in Surwold und Börger. Er befindet sich an der Flugplatzstraße zwischen Surwold und Breddenberg. Insbesondere die trockenen Sand- und Heideflächen mit den damit verbundenen guten thermischen Verhältnisse lassen auch längere Flüge zu. Durch die Nutzung und gleichzeitig Pflege des Naturschutzgebietes „Steinberg“ in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Emsland werden Sandheide und Magerrasen langfristig erhalten.

Der LVS bietet das Erlernen des Segelfliegens an. Für die Ausbildung sind ehrenamtliche Fluglehrer zuständig. Auf einem Doppelsitzer bringen sie den Flugschülern die Grundlagen des Fliegens näher. Die Flugsaison dauert von März bis Oktober. Der Flugbetrieb findet überwiegend an den Wochenenden und Feiertagen statt. An besonders guten Tagen findet das Fliegen nach Absprache auch unter der Woche statt. Ausgeräumt wird samstags um 10 Uhr, sonntags um 9 Uhr morgens und in der Regel gehen die Hallentore erst bei Sonnenuntergang wieder zu.

Gestartet wird überwiegend im Windenstart an einer in Eigenleistung entstandenen Seilwinde, sowie auch im Flugzeugschlepp. Die Vereinsflotte besteht derzeit aus sechs Segelflugzeugen und einem Ultraleichtflugzeug – da ist für jeden Geschmack etwas dabei (Schulungsdoppelsitzer bis zum modernen Hochleistungsflugzeug). Daneben gibt es noch einige Segelflugzeuge im Privatbesitz und eine Modellflugabteilung.

Der Verein bildet Segelflieger aus, bietet die Umschulung zum Ultraleichtflug an und bildet im Modellflug aus. Im Modellflug sind es immer wieder jugendliche Mitglieder, die nach dem Einstieg in den Modellflug den nächsten Schritt in die Welt der großen Flieger gehen.  Der eine oder andere setzt diese Ausbildung dann mit der Ausbildung zum Verkehrspiloten fort oder nimmt das Studium in der Luft- und Raumfahrttechnik auf.

Da die Fluglehrer alle ehrenamtlich ausbilden, kann jedermann die Ausbildung zum Segelflugpiloten ohne großen Kostenaufwand absolvieren. Neben der Ausbildung betreibt der LSV den Streckensegelflug. Bei gutem Flugwetter wird das Segelfluggelände als thermisch guter Ausgangspunkt für Streckensegelflüge, die nicht selten 300, 400 und sogar über 600 Kilometer Distanz betragen, genutzt.

Außerhalb der Saison, also zwischen Oktober und März, wird die kalte Jahreszeit genutzt, um Gerät und Flugzeuge zu warten, zu reparieren und zu pflegen. Hierfür stehen eigene Werkstätten zur Verfügung. Bei der Winterarbeit packt jeder mit an, damit alles in gutem Zustand und der Sport für alle erschwinglich bleibt. Außerdem findet im Winter der Theorieunterricht für die Flugschüler statt.

Das Projekt wurde in Kooperation mit den LEADER Regionen „Roede“, „Fehngebiet“ und „Hümmling“ umgesetzt. Die Region Hümmling hat das Vorhaben federführend betreut.

Im Jahre 2017 musste das nördlich der Flugplatzstraße befindliche Vereins- und Werkstattgebäude (Pflege und Wartung der Flugzeuge) auf Grund von statischen und sonstigen baulichen Mängeln vom Eigentümer, dem Landkreis Emsland, abgerissen werden. Um die ehrenamtliche Vereinsarbeit fortführen und zukünftig ausbauen zu können und um die hochwertige Jugendarbeit weiter zu betreiben, bedarf es eines neuen Mehrzweckgebäudes am Standort des ehemaligen Gebäudes. Dieser Standort bietet sich auf Grund der idealen Trainings- und damit Flugbedingungen an. Dieses Gebäude ist nun erricht. Es verfügt über Unterrichts- und Veranstaltungsräume, über eine Werkstatt und Lagerkapazitäten.

Durch den Bau des Gebäudes erhält auch die Modellfluggruppe die Möglichkeit, in den neuen Räumlichkeiten die Flugzeuge für die Modellflugwettbewerbe im Rahmen der Hümmlinger Ferienpassaktion direkt Vorort zu bauen und direkt auf das Fluggelände zum Probefliegen zu gehen. Dadurch profitieren insbesondere Kinder und Jugendliche von diesem Projekt.

In der Region Hümmling gibt es keinen weiteren Luftsportverein, der dabei auch viele Mitglieder aus unterschiedlichen Orten unter einem Dach vereint.

Schon heute wird mit dem Flugplatz im Zusammenhang mit dem Naherholungsgebiet „Surwolds Wald“ geworben. Durch den neuen Anschluss an das Radfahrwegnetz gewinnt der Flugplatz noch einmal mehr Attraktivität für die weitere touristische Erschließung des Hümmlings.

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Mehrgenerationenspielplätze Lathen und Sögel

Mehrgenera­ti­onenspiel­plätze

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Lathen und Sögel

Die Gemeinden Lathen und Sögel haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um in ihren Gemeinden Mehrgenerationenspielplätze (MGSP) einzurichten. Ein solcher Platz ist ein Ort, an dem Menschen verschiedener Altersklassen ein integriertes und interessantes Freizeitangebot vorfinden. So wird nicht nur Kindern und Jugendlichen eine moderne und attraktive Spielstätte geboten, sondern auch Angebote für Eltern und Senioren vorgehalten.

Im Vorfeld haben sich die Beteiligten mit den Gemeinden Börger und Rastdorf sowie der Stadt Werlte ausgetauscht, da in diesen Kommunen vergleichbare Projekte bereits umgesetzt wurden. So konnten die hier gesammelten Erfahrungen in die Entwicklung der neuen Spielplätze einfließen. In einigen Abstimmungsgesprächen zwischen den Gemeinden Lathen und Sögel kam es zum Informationsaustausch untereinander und zur gemeinsamen Entwicklung der Planungen. Diese Herangehensweise ist ganz im Sinne des LEADER-Ansatzes.

Die zwei Teilprojekte stellen sich in Bezug auf die Lage, Angebote und Kosten unterschiedlich dar. In Lathen fanden Bürgerversammlungen und Abstimmungen mit den Schulen statt und in Sögel erfolgte eine Beratung mit den Ferienhauseigentümern. Aufrufe zur Mitwirkung der Bürger wurden im Lathener Blättken, in der Broschüre „Sögel und Umgebung“ sowie auf den Internetseiten der Gemeinden veröffentlicht.

Die Gemeinde Lathen hat sich bereiterklärt, die Federführung bei der Beantragung und Umsetzung dieses Kooperationsprojektes zu übernehmen.

Mit den MGSP wird ein zusätzlicher Begegnungsort für Jung und Alt geschaffen und stellt so ein lohnendes Ausflugsziel dar, auch für Gäste der Gemeinden bzw. der Region. Die ausgewählten Standorte liegen an strategisch und touristisch interessanten Punkten. In Lathen führt der Ems-Radweg über die Mühlenstraße vorbei an der Erna-de-Vries-Schule und damit fast direkt am MGSP entlang. Gleichzeitig befinden sich hier viele unterschiedliche Einrichtungen; neben der Schule sind dies die Kinderkrippe und das Freibad. In Sögel liegt der geplante MGSP an einem Ferienhausgebiet gegenüber eines neuen Baugebietes, von dem aus der Hümmling erkundet und erlebt werden kann. Angebunden ist die Hümmling-Rad-Route, der Hümmlinger Pilgerweg und im weiteren Verlauf der Raddesee, als lohnenswertes Ausflugs- oder Etappenziel. Von hier aus ist das Schloss Clemenswerth in wenigen Fußminuten zu erreichen.

Durch die Beteiligung von Einwohnern und Vereinen wird ein hohes bürgerliches/ehrenamtliches Engagement erreicht und der MGSP stößt auf eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung.

Die Gemeinde Lathen übernahm die Federführung bei der Beantragung und Umsetzung dieses Kooperationsprojektes.

Gemeinde Lathen:

Der MGSP in Lathen lässt sich grob in drei Bereiche aufteilen. Er verfügt über einen Bolzplatz, einen Spielplatz mit unterschiedlichen Angeboten und einen Fitnessbereich mit ebenfalls verschiedenen Betätigungsmöglichkeiten inkl. eines Bereiches für Gemeinschaftsspiele sowie einen Bouleplatz. Jeder Teilbereich verfügt dabei über Sitzmöglichkeiten.

Gemeinde Sögel:

Der MGSP in Sögel am Ferienhausgebiet verbindet viele Funktionen auf einem etwas kleineren Platz als in Lathen. Es wurden die vorhandenen Großbaumbestände erhalten und integriert. Hier stehen vor allem die Fitnessangebote im Vordergrund, die generationsübergreifend genutzt werden können. Weiterhin finden sich hier eine Rutsche, ein Spielfeldbereich für bspw. Schach sowie eine Slackline. Ergänzt werden diese Angebote durch Sitzgruppen.

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