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Soccercourt + Beachvolleyballfeld in Lathen

Soccercourt + Beachvolleyballfeld in Lathen

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Lathen

Im Rahmen der Weiterentwicklung der örtlichen Freizeit- und Bewegungsinfrastruktur plant die Gemeinde Lathen die Errichtung eines multifunktionalen Soccerplatzes (Nutzung für Fußball und Basketball) sowie eines angrenzenden Beachvolleyballfeldes mit einer Flutlichtanlage, um die Nutzungsdauer auch in den Herbst- und Wintermonaten zu verlängern.

Der Standort an der Meppener Straße ist bewusst gewählt. Hier sind Freizeitangebote vorhanden, die mit den geplanten Maßnahmen erweitert und ergänzt werden sollen. Der Verein Rasensport Lathen ist breit aufgestellt und bietet in unterschiedlichen Abteilungen u. a. Fußball, Volleyball, Tischtennis, Boule, Basketball, Kinderturnen, Kinder- und Jugendsport, Senioren- und Rehasport sowie weiteren Vereinen aus Lathen-Wahn oder aus Fresenburg Platz zum Sporttreiben.

In der Gemeinde Lathen bestehen bereits mehrere Fußballplätze, die auch von Kindern und Jugendlichen außerhalb des Vereinsbetriebs genutzt werden. Jedoch handelt es sich hierbei um klassische Rasen- oder Ascheplätze, die nicht die Flexibilität und Qualität eines modernen Soccerplatzes bieten. Ein Soccerplatz – ausgestattet mit Kunstrasen, Ballfangzäunen und Flutlicht – stellt eine ganz andere Spiel- und Aufenthaltsqualität dar. Er ist ganzjährig bespielbar, weniger pflegeintensiv und gerade für spontane, informelle Nutzung optimal geeignet. Diese Art von Spielfläche fehlt bislang vollständig in Lathen.

Der hohe Bedarf an diesem Angebot zeigt sich auch daran, dass viele Kinder und Jugendliche aus Lathen regelmäßig mit dem Fahrrad in eine benachbarte Kommune fahren, um dort das vorhandene Soccerfeld zu nutzen – trotz der Entfernung von mehreren Kilometern.

Die neue Freizeitanlage wird in den Eingangsbereich des bestehenden Sportplatzgeländes integriert, das vom Sportverein RASPO Lathen e.V. genutzt wird. Die Maßnahme geht auf eine Initiative des gemeindlichen und fraktionsübergreifenden „Arbeitskreises Spielplätze“ zurück, der vom Gemeinderat im Jahre 2018 mit dem Ziel der Begleitung des beschlossenen Spielplatzkonzeptes gegründet wurde. Er besteht mit 3 Personen aus dem Gemeinderat, dem Leiter des Bauhofes sowie einem Vertreter aus der Verwaltung. Zusammen mit diesem Arbeitskreis ist das Projekt in enger Abstimmung mit dem Sportverein entwickelt worden.

Der Eingangsbereich des Sportplatzes wird aufgewertet und soll zukünftig den Zugang zum Sportgelände und zum Soccercourt mit Volleyballplatz für alle Nutzern erleichtern. Damit entsteht ein Freizeitort, der unabhängig einer Vereinszugehörigkeit insbesondere von Kindern und Jugendlichen betreten und genutzt werden kann. Dazu ist es erforderlich, die bestehende Zaunanlage zu verlegen, um die öffentliche Zugänglichkeit zu gewährleisten.

Der derzeitige Zugang ist nur bei Trainingsbetrieb und Punktspielen möglich. So steht das neue Angebot der gesamten Dorfgemeinschaft zur Verfügung. Das Angebot dient nicht nur allein der Bewegung im Freien, sondern auch die soziale Integration- besonders von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, ohne Vereinszugehörigkeit. Sport beseitigt Barrieren und schafft soziale Verbindungen. Mit diesem Angebot sollen auch Neubürger angesprochen und so schneller in die Dorfgemeinschaft integriert werden – Integration durch Sport.

In die Umgestaltung eingebunden wird der benachbarte Kinderspielplatz. Hier werden Bäume gepflanzt und eine Sitzgruppe zum Verweilen aufgestellt.

Geschaffen wird ein zentraler Freizeitort, der Synergien durch die Nähe zu anderen sportlichen und sozialen Angeboten verspricht.

Die neue Anlage soll zukünftig nicht nur von der Öffentlichkeit, sondern auch vom Sportverein aktiv mitgenutzt werden, z. B. für

  • Aufwärm- und Techniktraining der Fußballabteilungen
  • Freizeitangebote für Nicht-Mitglieder
  • Nachwuchsförderung im Bereich Beachvolleyball
  • Pausennutzung bei Turnieren oder Vereinsveranstaltungen

Der Verein hat sich bereit erklärt, Eigenleistungen im Rahmen der Bauarbeiten in enger Abstimmung mit der Gemeinde einzubringen. Dies reduziert die Kosten und stärkt gleichzeitig die lokale Identifikation mit dem Projekt.

Das geplante Projekt bietet einen klaren und nachhaltigen Mehrwert für die Gemeinde:

  • Es schafft ein qualitativ hochwertiges, niedrigschwelliges Freizeitangebot, das unabhängig vom Vereinsbetrieb nutzbar ist.
    • Es fördert Bewegung, Integration und soziales Miteinander – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die keinem Verein angehören. Es ergänzt sinnvoll die bestehenden Angebote und sorgt für eine deutliche Aufwertung des zentral gelegenen Sportareals.
    • Es stärkt die Identifikation junger Menschen mit ihrem Wohnort und erhöht die Lebensqualität in der Gemeinde.
    • Es rundet das bisherige Spielplatzkonzept der Gemeinde Lathen perfekt ab.
    • Es können Synergien mit dem Jugendzentrum geschaffen werden, indem es als zusätzliches Angebot im Ort genutzt werden kann.

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Landkreis Emsland, Kooperationsprojekt „Möblierung“

Landkreis Emsland, Kooperationsprojekt „Möblierung“

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Landkreis Emsland

In den Jahren 2019 – 2022 wurde im Emsland das kreisweite Fahrradknotenpunktsystem (FKS) errichtet. Von bis dahin in das Radwegeleitsystem integrierten, separat beschilderten Tagestouren wurde auf eine Knotenpunktsystematik umgestellt. Außerdem wurde das touristische Radwegenetz in dem Zuge erweitert und umfasst jetzt eine Länge von 2.660km.

Für eine hochwertige Radinfrastruktur sind nicht nur gut ausgebaute Wege und ein klar ausgeschildertes Wegenetz entscheidend, sondern auch ausreichend Schutz- und Rastmöglichkeiten. Die derzeit entlang des touristischen Radwegenetzes vorhandenen Schutz- und Rastmöglichkeiten sind teilweise veraltet und in einem schlechten Zustand, was sie als Pausenorte oft unattraktiv macht (siehe nachfolgende Fotos).

Ebenso ist auf den neu in das Radwegenetz integrierten Abschnitten teilweise noch keine Möblierung vorhanden. Darüber hinaus bringen die klimatischen Veränderungen neue Anforderungen an Radwegenetze mit sich. Besonders in ländlich geprägten Regionen, wie dem Emsland, sind vor allem außerorts mehr Möglichkeiten zum Schutz vor Niederschlägen und Sonne nötig. Dies trägt maßgeblich zur Attraktivität und Sicherheit des Radwegenetzes bei. 

Aus diesem Grund hat man in der durch den Landkreis und die Städte und Gemeinden getragenen Radinfrastrukturgemeinschaft Emsland entschieden, als Ergänzungsprojekt zu der Errichtung des FKS, in einem nächsten Schritt die Möblierung entlang des touristischen Radwegenetzes zu erneuern und flächendeckend zu ergänzen.

Das Projekt soll ein gemeinsames Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen Hümmling, Nördliches Emstal, Südliches Emsland und Moor ohne Grenzen sein. Die Projektträgerschaft übernimmt der Landkreis Emsland, der seine kreiseigene „Gesellschaft zur Förderung des Emsland Tourismus mbH (GFELT)“ mit der Umsetzung beauftragt.

Die LEADER-Region Hasetal beabsichtigt die Realisierung, sobald weitere Fördermittel des LEADER-Programms verfügbar sind, so dass die Möblierung im gesamten Emsland aufgewertet werden kann.

Viele Strecken des touristischen Radwegenetzes sind außerdem deckungsgleich mit dem Netz des Alltagsradverkehrs. Somit kann auch die mit dem Rad pendelnde Bevölkerung die Schutzmöglichkeiten nutzen.

Zunächst wurde eine Auswahl an Möblierungselementen getroffen, die den Anforderungen an Qualität und Sicherheit entsprechen und sich harmonisch in die emsländische (Kultur-) Landschaft einfügen:

  • Wetterschutzhütte aus Holz
  • Überdachter Rastplatz (inkl. 2 Bänke + 1 Tisch) aus Holz
  • Sitzbank in drei Varianten (Stahlgitter, Recycling, Holz)

Für alle Möblierungselemente wurden die Marktpreise ermittelt, um einen Richtpreis zur weiteren Kalkulation zu haben.

Die Teilnahmebedingungen des Projektes wurden innerhalb der Radinfrastrukturgemeinschaft Emsland festgelegt. Das Ziel des Projektes ist, eine flächendeckende Möblierung am touristischen Radwegenetz zu schaffen. Eine Bedingung ist deshalb, dass die Standorte sich direkt am Fahrradknotenpunktnetz befinden. Eine weitere Bedingung für die Standorte ist, dass sie außerhalb geschlossener Ortschaften liegen, da dort hinreichende Schutz- und Aufenthaltsmöglichkeiten für den Radverkehr vorhanden sind.

Über dieses Projekt sollen vielmehr gezielt die Bereiche des Radwegenetzes möbliert werden, die eine bisher noch unzureichende Ausstattung vorweisen.

Anschließend erfolgte die Abfrage in den Städten und Gemeinden über die Standorte bereits bestehender Möblierungsobjekte (die ersetzt werden sollen) sowie potenzieller neuer Standorte für Schutzhütten, überdachte Rastplätze und Bänke. Nach Prüfung, welche der eingereichten Standorte den Teilnahmebedingungen entsprechen, wurden die zu berücksichtigenden Objekte pro LEADER-Region erfasst.

Die LEADER-Region Hümmling wird das Kooperationsprojekt federführend betreuen und ist somit LEAD-Partner. Aus diesem Grund gelten die Förderbedingungen der Region Hümmling auch für die LEADER-Kooperationspartner.

Es besteht die Möglichkeit, dieses Kooperationsprojekt mit einem Aufschlag / Erhöhung des Fördersatzes zu versehen. Da die maximale LEADER-Förderung auf 65% festgelegt wurde, wird dieser Fördersatz für dieses Kooperationsprojekt herangezogen.

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Waldbühne Ahmsen, Kooperationsprojekt „Kostümfundus“

Waldbühne Ahmsen, Kooperationsprojekt „Kostümfundus“

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Ahmsen

Seit 75 Jahren ist die Waldbühne Ahmsen der Kulturträger in der Gemeinde Lähden (Ahmsen) der umliegenden Regionen. In den vergangenen Jahren haben rd. 40.000 Zuschauer jährlich die Waldbühne Ahmsen besucht. Zeitweise mit den höchsten Besucherzahlen unter den Freilichtbühnen Deutschlands, verleiht die Waldbühne Ahmsen dem Ort einen guten Ruf und einen großen Bekanntheitsgrad.

Auf der Waldbühne sind derzeit rd. 300 Mitwirkende, aus Ahmsen bzw. der Gemeinde Lähden, aber auch vom Hümmling (2023 – 62 Mitwirkende) auf und hinter der Bühne aktiv. Vom Säugling bis zum 85jährigen Aktiven bietet die Waldbühne abwechslungsreiche und interessante Freizeitbeschäftigung.

Die Waldbühne stellt einen Treffpunkt für alle Generationen dar. Eine besondere Bedeutung ist in der Arbeit der Waldbühne die Einbindung von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere im jährlichen Kindermusical, aber auch im Erwachsenenstück, werden Kinder und Jugendliche an das Theaterspielen herangeführt und eine sinnvolle Freizeitgestaltung angeboten. In Jugendcamps und Workshops wird nicht nur Theater gespielt und geprobt, sondern auch wertvolle pädagogische Kinder- und Jugendarbeit geleistet.

Seit Jahren wird ein Teil des Kostümfundus im Dachgeschoss des Jugendheims in der Gemeinde Lähden aufbewahrt. Dies ist aufgrund der Trennung und Entfernung mehr als ungünstig, wurde aber dennoch über Jahre dankbar angenommen. Der bauliche Zustand des Jugendheims lässt aufgrund der fehlenden Heizung und der Feuchtigkeit die Nutzung der Räume als Fundus nicht mehr zu. Ein weiterer Teil wird im Spielerheim gelagert (siehe folgender Plan). Im Spielerheim wird der Platz sehr knapp.

Es werden weitere Sanitärräume und Duschen für die Spielerinnen und Spieler benötigt. Die Maske ist derzeit in einem Raum untergebracht, in dem es kein Tageslicht gibt. Durch den Neubau des Kostümfundus könnten Räume umgenutzt und diese Missstände behoben werden.

Mit dem Neubau eines Kostüm- und Requisitenfundus steht nun ein wichtiges Projekt für die Waldbühne Ahmsen an. Aus diesem Grund haben sich die LEADER-Regionen Hasetal und Hümmling entschieden, im Rahmen einer Kooperation einen finanziellen Zuschuss bereitzustellen.

Selbstverständlich wird sich die Waldbühne auch mit Geldmitteln und Eigenleistungen an der erfolgreichen Umsetzung dieses Vorhabens beteiligen. Weiterhin trägt die Waldbühne Ahmsen noch die Kosten der kompletten Inneneinrichtung. Das Bauvorhaben soll in den Jahren 2024 (Start nach Saisonabschluss) und 2025 umgesetzt werden.

Zu den Baukosten des Kostümfundus ist anzumerken, dass eine isolierte Halle mit einer Heizung zu errichten ist. Anderenfalls würden die Kostüme durch Feuchtigkeit beschädigt werden. Zudem ist ein Raum für die Näharbeiten und ein WC eingeplant.

Als Heizung soll eine möglichst nachhaltige und wirtschaftliche Lösung gesucht werden (Wärmepumpe). Die Außenmaße sind mit 30m x 15m vorgesehen. Neben einem Flur wird der Nähraum angeordnet, der über eine Fläche von knapp 49m² verfügen soll. Das Lager selbst besteht aus einem ca. 335m² großen Raum.

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Landkreis Emsland, Kooperationsprojekt „FrauenPunkte“

Landkreis Emsland, Kooperationsprojekt „FrauenPunkte“

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Landkreis Emsland

Im Jahr 2008 hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. die Initiative FrauenORTE Niedersachsen gegründet. Ziel dieser Initiative ist es, Frauengeschichte und Frauenkultur in der Erinnerungskultur in den Kommunen und Regionen fester zu verankern. 

Im Landkreis Emsland gibt es bislang zwei FrauenORTE, die den Kriterien entsprechen und eine entsprechende Aufnahme in die Initiative erreicht haben: Die Stadt Haren (Ems) mit Schwester Kunigunde sowie die Gemeinde Messingen mit Prof. Mathilde Vaerting.

Mit dem Projektvorhaben FrauenPunkte (Arbeitstitel) im Emsland soll diese Initiative aufgegriffen und die Frauengeschichte und Frauenkultur in den fünf LEADER-Regionen des Emslandes stärker aufgearbeitet und kulturtouristisch erlebbar gemacht werden.

Damit wird einerseits die Möglichkeit geschaffen, Frauenpersönlichkeiten und deren Wirken sichtbarer zu machen und die verdiente Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu steigern, andrerseits wird ein wichtiger Beitrag zu den Zielen der Regionalen Entwicklungskonzepte geleistet, in denen ein Schwerpunkt auf der regionalen Identität und der Kultur liegt.

Bei dem Vorhaben kooperieren der Landkreis Emsland (Emsland Touristik und Gleichstellungsbeauftragte), vier LEADER-Regionen (Moor ohne Grenzen/MoG, Südliches Emsland/SEL, Hümmling und Nördliches Emstal/NET) sowie die 3 emsländischen Kommunen aus der LEADER Region Hasetal. Damit sind alle emsländischen Kommunen einbegriffen. Ebenso sind die Heimatvereine Haren (Ems) und Messingen – jeweils als „FrauenOrt Niedersachen“ – involviert und letzterer als auch Antragsteller zur Mitfinanzierung bei der Emsländischen Landschaft.

Das Projekt zielt darauf ab, ausgehend von einem festzulegenden Kriterien- und Kategorienkatalog, eine Auswahl von bis zu 50 Frauenpersönlichkeiten vorzunehmen. Die Vorschläge dazu kommen von den beteiligten Kommunen, an dieser Stelle sind auch die jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten beteiligt.

Basierend auf einer intensiven Recherche und einer professionellen Aufbereitung der Ergebnisse durch eine Agentur erfolgt durch diese die Bereitstellung von Textbausteinen für die Emsland-Datenbank, um damit touristische Produkte entwickeln zu können. Die Frauen sollen in der Fläche durch einzigartige Informationspunkte sichtbar gemacht werden.

Für bis zu 15 Frauen sollen zudem hörbare Erlebnisse geschaffen werden, die das besondere Wirken hervorheben. Die Frauengeschichte und Frauenkultur im Emsland soll für Einheimische und Gäste erlebbar werden. Insofern wird neben der digitalen und analogen Wissensvermittlung auch der Bezug zum Rad-Knotenpunktnetz hergestellt. Damit können Interessierte individuelle Touren zu den FrauenPunkten entwickeln.

Als Kooperationsprojekt der emsländischen LEADER-Regionen liegt ein starker Fokus auf der Netzwerkbildung. Insofern wird im Prozessverlauf eine Steuerungsgruppe inkl. eines wissenschaftlichen Beirates eingerichtet, die die Arbeiten koordiniert und begleitet. Dieses Gremium wird mit Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises Emsland bzw. der Emsland Touristik, der fünf LEADER-Regionen und der beiden beteiligten Heimatvereine besetzt.

Das Vorhaben ist so ausgerichtet, dass auch nach dem Start (mit ca. 50 Persönlichkeiten) weitere Frauen Eingang in das Projekt finden können. Diese Möglichkeit sorgt dafür, dass das Vorhaben nachhaltig ist, lebendig bleibt und angepasst werden kann. Durch die Integration in die bestehende und bewährte Infrastruktur der Emsland Touristik sind keine Folgekosten für die Kommunen zu erwarten.

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SV DJK Börger, Umbau der Tennisplätze

SV DJK Börger, Umbau der Tennisplätze

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Börger

Der Sportverein DJK Eintracht Börger hat seinen Sitz am Ortsausgang Börger in Richtung Surwold an der Waldstraße. Auf bzw. am Gelände befinden sich neben dem Sportverein auch der Schützenverein Börger sowie der Reitverein. Alle Sporteinrichtungen nutzen dabei den Veranstaltungsplatz insbesondere als Parkplatz für Besucher.

Der Sportverein hat rd. 1.000 Mitglieder; die Tennisabteilung ist eine eigenständige Sparte. Die Tennisabteilung feiert 2026 ihr 40jähriges Bestehen. Die Tennisplätze sind kurz nach der Abteilungsgründung Mitte bis Ende der 1980er Jahr installiert worden und werden seit dieser Zeit rege genutzt.

Derzeit zählt die Tennisabteilung rd. einhundert Mitglieder. Sehr stolz ist man darauf, dass ca. 35 Kinder durch einen Trainer betreut und an den Tennissport herangeführt werden. Zudem nimmt der Verein mit verschiedenen Jugend- und Herrenmannschaften am Ligabetrieb teil.

Eigentümer der betreffenden Grundstücke ist die Gemeinde Börger. Eine entsprechende Vereinbarung zur Umsetzung dieses Projektes zwischen Verein und Gemeinde liegt vor.

Der Zustand der Tennisanlage mit drei Spielplätzen ist nicht gut. Der Unterbau der Plätze ist durch den jahrelangen Betrieb zerstört und erfüllt seine Funktion nur noch mangelhaft. Regenwasser wird nicht mehr oder nur noch schlecht in den Untergrund abgeleitet. Die Verdichtung an einigen Stellen lassen die Plätze hart wie Beton werden, während er an anderen Stellen viel zu weich ist und Unfallgefahren birgt. Außerdem ist die umgebende Zaunanlage durch Korrosion und Sturm so weit angegriffen, dass sie erneuert werden muss.

Im Zuge der Sanierung sollen die Ascheplätze abgetragen und durch moderne Ganzjahresplätze ersetzt werden. Diese Plätze sind nach dem Umbau unempfindlich gegen Frost und Regenwasser und ermöglichen das Tennisspielen das ganze Jahr, während die bestehenden Ascheplätze nur von Mitte April bis Mitte Oktober bespielt werden können. Eine Halle für den „Winterbetrieb“ steht dem Sportverein nicht zur Verfügung. Neben der ganzjährigen Bespielbarkeit entfällt die ehrenamtliche Saisonvorbereitung und das ständige Wässern. So werden erhebliche Kosten eingespart. Das Vorhaben des Sportsvereins macht die Sportstätte zukunftssicher und wird den steigenden Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Inklusion und Ressourcenschonung (Wasserverbrauch wird deutlich reduziert) gerecht. Die abgetragene Asche wird durch den Bauhof der Gemeinde Börger für den ländlichen Wegebau verwendet. Bei dem neu einzubauenden Material handelt es sich um natürliches Ziegel-Granulat ohne Austrag von Mikroplastik und Ausdünstungen.

Um den Ganzjahresbetrieb in den Abendstunden gerecht zu werden, soll auf zwei Plätzen LED-Flutlicht installiert werden.

Ein weiteres Ziel ist es, die Anlage barrierefreier und behindertengerechter zu gestalten. Die neuen Ganzjahresplätze sind für den Rollstuhlsport geeignet. Aus diesem Grunde wurde Kontakt zur InduS-Initiative (Inklusion durch Sport) des Kreissportbundes aufgenommen, um über ein Angebot für eingeschränkte Menschen zu sprechen. Außerdem soll ein Pkw-Stellplatz für Menschen mit Behinderung direkt an den Tennisplätzen gebaut werden und der Zugang zum Clubhaus soll barrierefrei gestaltet werden. Der Caritasverband betreibt in Börger eine Werkstatt für behinderte Menschen und einen heilpädagogischen Kindergarten, sodass eine Wertschöpfung vor Ort möglich wäre.

Zur Attraktivitätssteigerung für Besucher der Anlage soll ein Spielgerät für kleine Kinder ergänzt werden. Zu guter Letzt sollen auf der Anlage noch verschiedene Anpflanzungen vorgenommen werden und Nistkästen für Vögel und Fledermäuse in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und dem NABU aufgehängt werden.

Im Rahmen des Projektes sollen auch einige ehrenamtliche Arbeiten durch die Vereinsmitglieder erbracht werden. Hierzu gehören unter anderem der Rückbau der Zaunanlage, das Anbringen der Nistkästen und der Aufbau des Spielgerätes für die Kinder.

Nach Fertigstellung der Anlage sollen auch Ferienpassaktionen für Kinder aus der Region angeboten werden. Z. B. ein Schnuppertag für noch nicht Tennisspielende oder ein Tennisaktionstag für Groß und Klein oder ein inklusiver Tennistag.

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Verbesserung der Aufenthaltsqualität Poststraße, Gemeinde Esterwegen

Verbesserung der Aufenthaltsqualität Poststraße

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Esterwegen

Bei der Poststraße der Gemeinde Esterwegen handelt es sich um einen zentralen Versorgungsbereich. Dieser besteht aus den angrenzenden Einkaufszentren, Rathaus, Sparkasse, dem medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) mit hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung der Gemeinde, Zahnarzt, Zentralbushaltestelle, Bäckerei mit Café und weiteren Dienstleistern.

Derzeit weist dieser Bereich nur eine geringe Aufenthaltsqualität für Besucher und sonstige Nutzer auf. Im Rahmen der Dorfentwicklung (Dorfregion Ohetal) wurde bereits über die Ortskerngestaltung diskutiert.

Es fehlt insbesondere in diesem für die Versorgung der Bevölkerung bedeutenden Straßenabschnitt an einer attraktiven Umgebung. Dies bezieht sowohl die Grüngestaltung mit ein sowie die fehlenden Rast- und Ruhemöglichkeiten und ungeordneten Parkbereiche vor den genannten Versorgungseinrichtungen.

Insbesondere die Parkbereiche sind für die Grundversorgung der Bevölkerung mit unterschiedlichen Dienstleistungen von großer Bedeutung. Diese sind bspw. bei den Öffnungszeiten des MVZ voll belegt und beziehen auch die Parkplätze zwischen Sparkasse und Rathaus mit ein. In den Parkbuchten entlang der Poststraße fehlen Markierungen zur Ausrichtung der Pkw. Weiterhin sind diese uneben, weisen Stolperfallen auf, erschweren das Parken sowie das Aus- und Einsteigen für weniger mobile oder auch ältere Bevölkerungsgruppen.

Die parallel laufende Maßnahme „Ausbau der Nebenanlagen“ (Radwege) ist ein Förderprojekt über Stadt-Land der NBank (K116 Poststraße bis Cundastraße). In diesem Projekt werden die Geh- und Radwege neugestaltet. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland durchgeführt. Dieser wird im Zuge der Maßnahme die Straße neu ausbauen. Somit wird bei dieser Maßnahme das Ortsbild bereits teilweise aufgewertet und ein angenehmeres Radfahren im Zentrum gewährleistet.

Gleichzeitig dazu plant die Gemeinde Esterwegen im Abschnitt „Poststraße“ eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität mit unterschiedlichen Teilmaßnahmen im Rahmen von LEADER zu erreichen. Aus diesem Grund werden die beiden genannten Maßnahmenbereiche nahezu zeitgleich umzusetzen.

Aufgrund der Steigenden Frequentierung insbesondere des MVZ und des Einkaufszentrums in der Poststraße sollen Möglichkeiten geschaffen werden, sich im Ortszentrum auch aufhalten und verweilen zu können (Verbesserung des Ortsbildes).

Da derzeit Bänke für kleinere Pausen oder zum Verweilen fehlen, werden diese in geeigneten Abständen, an einigen Standorten in der Poststraße ergänzt. Gleichzeitig erfolgen Neubepflanzungen der Beete und Baumscheiben und die Pflanzung von weiteren Gehölzen an der Poststraße zur Schaffung eines innerörtlichen Alleecharakters.

Die Parkflächen werden erneuert und markiert (Behebung der Versackungen zur Vermeidung von Verletzungen der Nutzer).  Das Ortszentrum wird so weiter an Attraktivität und Aufenthaltsqualität gewinnen.

Eingebunden wird der Heimatverein Esterwegen, der historische Fotos für Infotafeln zur Verfügung stellt. Diese verdeutlichen, welche Entwicklungen in der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten erfolgten.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

  • Gestalterische und funktionale Aufwertung der Poststraße
  • Ergänzung der Begrünung durch Neupflanzung von ortstypischen Bäumen, Schaffung von Beeten, Verbesserung der Unterpflanzung von Baumscheiben
  • Erneuerung der Parkbereiche mit Markierung
  • Aufstellen von Rast- und Ruhebänken
  • Verbesserung der Erreichbarkeit der Versorgungseinrichtungen
  • Infotafeln mit historischen Aufnahmen im Vergleich zur heutigen Gestaltung

Zielgruppe sind die Bewohner der Gemeinde Esterwegen und Umgebung, die Nutzer der Versorgungseinrichtungen sowie Touristen der Gemeinde und der Region Hümmling. Entlang der Poststraße verlaufen Wander- und Radwanderrouten.

Da in der Poststraße auch größere Veranstaltungen stattfinden, wie Frühjahrsfeste oder Flohmärkte, in denen die Straße dann gesperrt wird, können auch diese Angebote profitieren.

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Konzept zum Pflegeangebot, Gemeinde Vrees

Konzept zum Pflegeangebot

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Vrees

Die Gemeinde Vrees setzt seit mehreren Jahren das Modellprojekt „Altwerden in Vrees“ Schritt für Schritt um. Derzeit vorhanden sind neben dem Bürgerhaus (mit Tagespflegeangeboten) seniorengerechte Wohnungen, ein ambulantes Pflegehaus, Sport- und Freizeitanlagen sowie ein Demenzgarten.

Die Räumlichkeiten und auch die angebotenen Betreuungszeiten in der Tages-(Kurzzeit) pflege im Bürgerhaus entsprechen nicht dem örtlichen Bedarf. Dieser soll nun im Rahmen eines Konzeptes mit Experten und der Dorfbevölkerung gemeinsam erarbeitet und festgestellt werden. Das Ziel ist dabei, einen konzeptionellen Ansatz für die Sicherung einer bedarfsgerechten Pflege mit medizinischer Versorgung im ländlichen Raum zu entwickeln. Dazu werden die bestehenden Einrichtungen und Angebote als Grundlage herangezogen. Gleichzeitig soll das Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt in den Fokus genommen werden.

Für die Erarbeitung dieses Konzeptes werden zwei Arbeitsbereiche definiert:

  1. Die Erarbeitung eines Anforderungsprofils an ein „(Tages-)Pflegehaus“ sowie
  2. die Beteiligung zur Entwicklung eines gemeinschaftsgetragenen Modells zur Versorgung im Dorf.

Folgende Elemente sollen bei der Konzepterarbeitung berücksichtigt werden:

  • Kurzzeitpflege: Die Einrichtung von bis zu 24 Plätzen für die Versorgung von Vreeser:innen zur Entlastungspflege und Nachbetreuung von Krankenhausaufenthalten.

Für diese Leistung gilt es ein Anforderungsprofil (räumlich, infrastrukturelle) mit Ansprechpartnern aus der Pflege und der ärztlichen Versorgung zu erarbeiten.

  • Medizinisches Sprechzimmer: Die Einrichtung eines Behandlungsraumes für ambulante Behandlungen der zu Hause gepflegten und der Kurzzeitpflege-Personen

Ausgehend von der zukunftsfähigen Gestaltung einer hausärztlichen Versorgung in Vrees und ergänzenden fachärztlichen Angeboten soll erörtert werden, ob es Bedarf für die Einrichtung eines medizinischen Sprechzimmers gibt und welche Anforderungen sich durch digitale Untersuchungs-/Behandlungsmethoden ergeben.

  • Gemeinschaftsraum: Die Errichtung eines Gemeinschaftsraumes für Tagespflege und die Bewohner:innen der Kurzzeitpflege

Den Kern einer Gemeinschaft bildet die Begegnung. Daher ist es eine zentrale Anforderung, diese Begegnung zu ermöglichen. Dazu gehört der Austausch mit den Bewohner:innen der Kurzzeitpflege, aber auch eine Kombination mit der Tagespflege. Die Anforderungen für diesen multifunktionalen Raum gilt es mit den Gestaltern von Pflegeleistungen im Ort zu entwickeln.

  • Arbeitsort/Coworking: Die Einrichtung eines flexiblen Arbeitsortes für die Berufstätigen im Sinne eines dritten Arbeitsortes

Zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gehört es, dass Angehörige in der Nähe der zu pflegenden Person ein Raum geboten wird, in dem alternativ zum Homeoffice gearbeitet werden kann. Dieser Raum soll mit in dem Gebäude entstehen, so dass eine Gemeinschaft von Menschen im Arbeitsleben und im Ruhestand entsteht.

  • Entwicklung eines Beteiligungs- und Organisationsmodells für die gemeinschaftsgetragene pflegerische und medizinische Versorgung.

In einer Struktur ähnlich dem des Vereins „Altwerden in Vrees“ sowie in Abstimmung mit der Dorfgemeinschaft gilt es einen Beteiligungsprozess durchzuführen, in dem die bisherigen Angebote vorgestellt, diskutiert und ggfs. nachgesteuert werden.

Im Ergebnis des Projektes liegt ein partizipativ entwickeltes Konzept vor, dass als Grundlage für die Umsetzung der infrastrukturellen und strukturellen Anforderungen an ein neues Gebäude genutzt werden kann.

Das Projekt wird dem Handlungsfeld „Leben und (Bau-)Kultur“ zugeordnet. Folgende Fördertatbestände können dabei genannt werden:

  • Schaffung und Verbesserung von Dienstleistungseinrichtungen
  • Sicherung der medizinischen Versorgung
  • Schaffung und Verbesserung der Angebote für örtliche Vereine bzw. die Dorfgemeinschaft
  • Förderung ehrenamtlicher Struktur
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Errichtung eines Soccercourts, SV Hilkenbrook

Errichtung eines Soccercourts

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Hilkenbrook

Der Sportverein Hilkenbrook, gegründet 1975, befindet sich mit seinen Angeboten wie Fußball, Tischtennis, Radsport und Gymnastik mit seinen Sportplätzen, dem Vereinsheim und der Turnhalle am Esterweger Weg inmitten der Gemeinde Hilkenbrook. Im Umfeld befinden sich das Dorfzentrum mit Schule, Kindergarten, Sportplatz, Kirche, Dorfplatz, Dorfladen und Gaststätte.

Der Sportverein mit seinen ca. 420 Mitgliedern plant nun sein Angebot durch einen Soccercourt zu erweitern. Dazu wurde eine Fläche zwischen Kindergarten und Grundschule der Gemeinde ausgewählt. Dieser Standort ist gut gewählt, da hier viele Bewohner der Gemeinde Hilkenbrook zusammenkommen. Insbesondere Kinder und Jugendliche besuchen den Kindergarten, die Schule oder nutzen die Turnhalle.

Ein neues Angebot mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dient der Attraktivität des Sportvereins und der Gemeinde selbst. Der Sportverein verfügt über eine breite Palette an Mannschaften, von Jung bis Alt. Frauen wie Männer können dieses Angebot nutzen. Kinder und Familien können hier ihre Freizeit nach der Schule bzw. in den Ferien verbringen.

Gerade in Verbindung mit anderen Angeboten vor Ort führt der neue Soccercourt zu positiven Synergieeffekten. Die Betreuung übernimmt der SV Hilkenbrook. Das Angebot ist öffentlich zugänglich und dient so allen Freizeitgruppen.

Der Soccercourt bietet Aktivitäten für Jung und Alt. Ein Zugang ist barrierefrei möglich. Insbesondere Kinder und Jugendliche des Sportvereins sollen hier entsprechende Angebote erhalten. Sie haben zu Corona-Zeiten besonders unter einem Mangel an sportlichen Angeboten gelitten. Umfassende Angebote im Freizeitbereich dienen auch Familien, die so für ihren Nachwuchs sinnvolle Beschäftigungen in der Gemeinde vorfinden. Während der Schulzeiten steht der Soccercourt insbesondere in den Pausen den Schülern zur Verfügung. Der Court dient auch der Entlastung der hohen Nutzung der Turnhalle.

Der Soccercourt soll im direkten Anschluss an die Turnhalle errichtet werden und steht so im Fokus der Dorfgemeinschaft.

Mit diesem neuen Angebot sollen auch Neubürger wie Flüchtlingsfamilien stärker angesprochen und so besser in die Dorfgemeinschaft integriert werden. Integration durch Sport soll hier möglich sein und gelebt werden. Der Projektträger sieht dabei Möglichkeiten, weitere Mitglieder für den Verein zu gewinnen, da das Angebot frei zugänglich ist.

Bzgl. der Nutzung des Geländes hat sich der Sportverein mit der Gemeinde Hilkenbrook und der Samtgemeinde Nordhümmling sowie mit der Schule und dem Kindergarten im Vorfeld abgestimmt, um eine möglichst breite Beteiligung und spätere Nutzung zu gewährleisten.

Der Sportverein übernimmt ehrenamtlich den Aufbau des Soccercourts. Ergänzend erfolgen Bepflanzungen wie Bäume und Hecken sowie das Aufhängen von Nistkästen. Die Beleuchtung (mit Zeitschaltuhr versehen) wird insektenfreundlich sein.

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Errichtung eines Soccercourts, SV Sigiltra Sögel

Errichtung eines Soccercourts

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Sögel

Der SV Sigiltra Sögel e.V. hat ca. 1.300 Mitglieder, davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche. In 12 Abteilungen bietet der Sportverein ein sehr unterschiedliches Sportangebot dar. Die Corona Pandemie hat gerade bei Kindern und Jugendlichen zu einem erheblichen Bewegungsdefizit geführt. Das führte auch dazu, dass viele Kinder Probleme damit haben, soziale Kontakte zu knüpfen.

Ein neues Angebot mitten im Ort mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dient der Attraktivität des Sportvereins und kommt auch den Schülern entgegen. Kinder und Familien können hier ihre Freizeit nach der Schule bzw. in den Ferien verbringen.

Gerade in Verbindung mit anderen Angeboten vor Ort führt der neue Soccercourt zu positiven Synergieeffekten. Das Angebot ist öffentlich zugänglich und dient so der gesamten Dorfgemeinschaft.

Während der Schulzeiten steht der Soccercourt insbesondere in den Pausen den Schülern zur Verfügung.

Der SV Sigiltra Sögel e.V. hat im letzten Jahr gemerkt, dass dieses Problem im Verein mit einer oder zwei Sportstunden nicht zu begegnen ist. Aus diesem Grunde ist eine Kooperation mit der Bernhardschule Sögel (Grundschule) geplant.

Die Bernhardschule Sögel selbst ist eine 4-5 zügige Grundschule mit Schulkindergarten, die von derzeit 380 Schülern besucht wird. Die Ganztagsschule wird täglich von über 150 Schüler/Innen besucht. Diese kommen aus 18 verschiedenen Nationen. Der nichtdeutschsprachige Anteil der Schülerschaft beträgt derzeit 40%. Auch für diese Zielgruppe bietet Sport und Bewegung ein ideales Medium um in Kontakt zu treten, ebenso wie für einheimische Schüler, denn Sport verbindet auch ohne Sprache.

Der Sportverein möchte mit einem multifunktionalen Court den Entbehrungen und Einschränkungen aus den Jahren 2020/21 entgegenwirken und Freude an Bewegung schaffen. Ein solcher multifunktionaler Court ermöglicht das Spielen bei jeder Witterung, dient der Integration, fördert die Mobilität der Kinder, stärkt den Teamgeist und fördert die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Neben dem Einsatz im Vormittag, bietet der Sportverein in Kooperation mit der Schule AG’s für die Ganztagsschule an.

Der Sportverein Sigiltra wird den Aufbau des Courts in Eigenleistung erbringen.

Mit diesem neuen Angebot sollen auch Neubürger wie Flüchtlingsfamilien stärker angesprochen und so besser in die Dorfgemeinschaft integriert werden. Integration durch Sport soll hier möglich sein und gelebt werden. Der Projektträger sieht dabei auch Möglichkeiten, weitere Mitglieder für den Verein zu gewinnen, da das Angebot frei zugänglich ist.

Bzgl. der Nutzung des Geländes hat sich der Sportverein Sigiltra mit der Gemeinde Sögel und der Schule im Vorfeld abgestimmt, um eine möglichst breite Beteiligung und spätere Nutzung zu gewährleisten.

Der Soccercourt wird sich zukünftig im nord-östlichen Bereich der Grundschule befinden (s. nachfolgenden Übersichtsplan). Von dort ist dieser öffentlich zugänglich. Auf der angrenzenden Fläche stehen weitere Spielgeräte zur Verfügung, sodass nach Fertigstellung des Courts ein umfangreiches Angebot vorhanden ist.

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Aufwertung Festplatz, Schützenverein Börger

Aufwertung Festplatz, Schützenverein Börger

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Börger

Der Fest- und Freizeitplatz befindet sich in Börger am Ortsausgang in Richtung Surwold an der Waldstraße. Dieser Platz ist der zentrale Veranstaltungsplatz in der Gemeinde. Hier befinden sich neben dem Schützenverein Börger (850 Mitglieder) der Sportverein SV DJK Eintracht Börger (1.000 Mitglieder) mit Tennisabteilung und Tennisplatz sowie der Reit- und Fahrverein Börger mit weiteren 168 Mitgliedern.

Der Schützenverein verfügt auf dem Gelände über ein eigenes Vereinsheim. Gleiches trifft auf den Sportverein und die Tennisabteilung zu. Der Reitverein nutzt den Platz vorwiegend als Abstellplatz. Die Reithalle befindet sich am Tannenweg. Bei großen Veranstaltungen sind hier keine ausreichenden Stellmöglichkeiten vorhanden, sodass der Bereich Schützenplatz dann zusätzlich benötigt wird.

Eigentümer der betreffenden Grundstücke sind der Schützenverein (größere Teil) und die Gemeinde Börger. Eine entsprechende Vereinbarung zur Umsetzung dieses Projektes zwischen Verein und Gemeinde ist in Vorbereitung.

Die offizielle Gründung des Schützenvereins ist auf das Jahr 1906 festgelegt, obwohl in Börger schon wesentlich früher Schützenfeste gefeiert wurden. Seit über 120 Jahren dient damit das Gelände an der Waldstraße als Veranstaltungsplatz. Alle Aktivitäten vor Ort werden durch die Vereine betreut und damit ehrenamtlich.

Der Platz und seine Beschaffenheit sind „in die Jahre gekommen“. Aus diesem Grund habe sich die Anlieger (Vereine) mit der Gemeinde abgestimmt, um das Gelände funktional und gestalterisch aufzuwerten. Von diesem Vorhaben profitieren damit Gemeinde und Verein und in Bezug auf die hohen Mitgliederzahlen damit die gesamte Dorfgemeinschaft.

Stolperfallen und weitere Unebenheiten (siehe Fotos) sollen während der Umsetzung beseitigt werden. In den nicht genutzten Randbereichen werden Anpflanzungen erfolgen. Nistkästen runden diesen Teilbereich des Projektes ab.

Derzeit wird ungeordnet auf dem Gelände geparkt. Dies soll zukünftig in einem geordneten Ablauf erfolgen. Die Stellplätze erhalten eine entsprechende Markierung und sind an einigen Stellen breiter, damit ein leichtes Ein- und Aussteigen z. B. für Senioren möglich ist.

Weiterhin erfolgt eine optimierte Ausleuchtung des Geländes durch insektenfreundliche Lampen.

Da vor allem bei Starkregen der Abfluss des Regenwassers derzeit nicht gewährleistet werden kann, soll mindestens eine Rigole Abhilfe schaffen. Rigolen sind unter der Erdoberfläche angeordnete Pufferspeicher, die eingeleitetes Regenwasser aufnehmen können, um es vor Ort langsam zu versickern.

Die nachfolgenden Fotos zeigen den Fest- und Freizeitplatz in Börger (Zufahrt, Freifläche, Blick auf das Sporthaus, Blick auf das Schützenhaus.

Da viele Nutzer mit dem Rad kommen, fehlen derzeit auch geeignete Radabstellanlagen. Diese sollen ergänzt werden. Für Gäste sind Rast- und Ruhemöglichkeiten im Bereich der Zufahrt auf das Gelände vorgesehen, da hier viele Radfahrer unterwegs sind. Auch führt der Hümmlinger Naturpfad am Gelände entlang. Verbunden wird dieser kleine Platz mit einem Informationsschild (Darstellung aller Angebote vor Ort).

Nach Umsetzung der Maßnahmen soll sich der Fest- und Freizeitplatz als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft etablieren und auch weitere Gäste der Gemeinde und der Region anziehen.

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